Freitag, 6. Mai 2011

Virgin Galactic testet schnellen Sinkflug

Virgin Galactic testet in diesen Tagen ausgiebig sein System. U.a. wurde in den letzten Tagen ein etwa 45-minütiger Steigflug des Transportgespanns bis über 15.000 Meter Höhe durchgeführt der mit dem ausklinken des SpaceShipTwo VSS "Enterprise" zu einem stabilen Gleitflug endete.

Für 75 Sekunden standen dann die Flügel gegen den Rumpf der Enterprise. Durch eine besondere Stellung der Flügel erfolgte dann ein Fall mit ca 80 Metern pro Sekunde welcher bis auf eine Höhe von etwa 10 Kilometern ging. Die Flügel wurden anschliessend in Normallage, parallel zum Rumpf gebracht und so das Flugzeug wieder in den Gleitzustand gebracht. Gut 10 Minuten später landete das SpaceShipTwo wieder in der Mojave Wüste.

Freitag, 22. April 2011

Ihr Name auf dem Mars

Eine neue, vielversprechende Mission der Nasa bietet unter anderem allen Erdenbewohner mit Internetanschluss die Möglichkeit den eigenen Namen zum Mars zu schicken. Das Projekt schickt ende 2012 einen Roboter auf den Planeten der u.a. Bodenproben untersuchen soll und diese auf Wasser und früheres Leben untersuchen soll. Dieser Roboter hat auch einen Microchip an Bord, der jetzt über das Internet mit Daten gefüllt werden kann. Jeder kann aktuell über folgende Internetseite seinen Namen auf dem Chip eintragen: http://marsparticipate.jpl.nasa.gov/msl/participate/sendyourname/

Samstag, 18. Dezember 2010

Voyager 1 nach 33 Jahren am Rande unseres Sonnensystems

In den nächsten Jahren wird im Weltraum viel passieren. Nachdem bei Virgin Galactic ja die Planungen für die Touristenflüge ins All auf Hochtouren laufen und die in den nächsten Jahren beginnen sollen, gibt es jetzt neue Infos zur Raumsonde Voyager1.

Laut Universetoday.com nähert sich die am 5. September 1977 gestartete Sonde nach 33 Jahren dem Ende unseres Sonnensystems. Damit ist Voyager1 das am weitesten gereiste und von Menschenhand gebaute Objekt.

In etwa vier Jahren wird die Sonde, dann die Heliopause erreichen. Ab diesem Punkt beginnt für die Wissenschaft der so genannte interstellare Raum. Hier vermischen sich die Partikel der Sonne sehr stark mit denen anderer Sterne und verschwinden schliesslich ganz. Mit weit über 60'tausend Stundenkilometern ist Voyager1 derzeit unterwegs.

Ein Problem für die NASA Wissenschaftler ist die Energieversorgung der Instrumente an Bord. Um hier Energie zu sparen, werden deswegen unbenötigte Geräte an Bord abgeschaltet um sie bei Bedarf wieder zu aktivieren. Allerdings ist die völlige Abschaltung der Sonde damit nur verzögert. Jedoch hofft man bei der NASA das noch etwa 15 Jahre Kontakt zur Sonde gehalten werden kann, bevor diese im ewigen dunkel des Weltalls verschwindet.

Samstag, 4. Dezember 2010

Weltraumpolizei und All-ADAC - die Raumfahrtziele der Bundsregierung

Die Bundesregierung hat vor kurzem ihre Strategie in Sachen Raumfahrt vorgestellt. Nachdem u.a. durch Wirtschaftsminister Rainer Brüderle präsentierten Strategiepapier, will sich die Bundesregierung auf drei Ziele festlegen: "Nutzen, Nachhaltigkeit und Netzwerke".

Im Bereich "Nutzen" befinden sich beispielsweise Klimaschutz, Mobilität, Kommunikation und Sicherheit. Dazu gehört laut Brüderle auch funktionierende Satelliten. Hier will man Technik mit längerer Lebensdauer und diese auch vor herumfliegenden Weltraumschrott beschützen. Ein klar formuliertes Ziel ist, die ausgedienten Satelliten einzufangen oder gezielt zum Absturz zu bringen bzw in den Friedhofsorbit zu verabschieden.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Richard Branson von Virgin Galactic denkt schon an Hotels im All

Gerade mal ist die Einweihungsfeier der Firmeneigenen Startbahn für das Virgic Galactic Experiment im Gange, schon denkt der Inhaber und Ideengeber weiter. Sir Richard Branson hat sich jetzt offiziell dazu geäussert auch Hotels im Weltraum bauen zu wollen. Den Zeitpunkt hierfür nannte er allerdings noch nicht.



Fest steht jedoch, das ab Frühjahr 2012 die Weltraumflüge von Virgin Galactic startet werden. Dann kann jeder der das nötige Kleingeld hat, ins Weltall reisen und dort die Aussicht bzw die Schwerelosigkeit geniessen. Denn, nachdem bereits am vergangenen 10. Oktober der erste Testflug des SpaceShipTwo erfolgreich gemeistert wurde, werden jetzt noch einige Flüge anstehen um das Team und die Technik ausreichend auf die Serientauglichkeit hin zu testen.

Der Preis für das Spaßpaket beträgt derzeit etwa 200'000 Dollar. Pro Flug können sechs Passagiere und zwei Piloten bei Virgin Galactic den Trip in 16 Kilometer Höhe antreten. Laut Virgin Galactic ist die Nachfrage derart groß, das bereits bis heute mehr als 380 Personen die Reise gebucht haben. Dem Unternehmen bringt das bereits vor dem ersten Flug Einnahmen von 50 Millionen Dollar.

Montag, 11. Oktober 2010

Allreisen: In den USA schon jetzt - in Europa erst in 20 Jahren?

Ein interessanter Artikel, der sich mit den Problemen der Europäer mit neuen Technologien im allgemeinen bzw dem Weltraumtourismus im speziellen auseinandersetzt und Vergleiche zur Flugindustrie im 20. Jahrhundert zieht:
http://www.kosmologs.de/kosmo/blog/astras-spacelog/meinung/2007-11-23/space-tourismus-in-europa-fehlanzeige

Virgin Galactic Testflug geglückt: Virgin Mother Ship Eve koppelt Virgin Space Ship Enterprise in 14km Höhe aus


(c) Foto: Virgin Galactic

Der Traum vom Allflug für Jedermann rückt näher. Wie angekündigt, plant Virgin Galactic schon im übernächsten Jahr mit dem Verkauf der Flüge beginnen zu können. Jeder, der das nötige Kleingeld hat, kann dann einen Flug ins Weltall buchen. Kostenpunkt derzeit: ca. 200'000 Dollar. Allerdings erwarten Insider schon jetzt einen starken Preisverfall, wenn das Programm angelaufen ist und reibungslos funktioniert...

Und danach sieht es jetzt schon aus: Denn am vergangenen Sonntag flog erstmals das von Virgin Galactic realisierte Raketenflugzeug "SpaceShipTwo" alleine nach Hause. Es wurde von seinem Trägerflugzeug WhiteKnightTwo in knapp 14km höhe ausgeklinkt und segelte danach ohne seinen Raketenantrieb zu benutzen zurück in die Mojave Wüste / Kalifornien. Virgin Galactic teilte mit, dass der Gleitflug des 18 Meter langen SpaceShipTwo binnen elf Minuten und ohne Probleme von den beiden Testpiloten Pete Siebold und Mike Alsbury zu Ende gebracht wurden.

Neben den Piloten finden künftig bis zu sechs Passagiere in dem Raketengleiter einen Platz. Diese kommen dann in den Genuß mit Hilfe des Bordeigenen Raketenantriebes bis auf 110 Kilometer Höhe befördern zu lassen. Dort hat man dann nicht nur eine sensationelle Aussicht auf die Erde, sondern befindet sich auch für wenige Minuten in der Schwerelosigkeit.

Mittwoch, 15. September 2010

Neues Video von Virgin Galactic online

Bei Virgin Galactic hat man heute ein neues Video auf Youtube gepostet. Es stellt den gesamten Flug ins All als Animation dar: http://www.youtube.com/user/virgingalactic?feature=mhum

Dienstag, 23. März 2010

Captain Kirk möchte nicht mit Richard Branson ins All fliegen...



...zumindest nicht wenn er dafür bezahlen muss! Denn, einigen Internet Gerüchten (u.a. auf Wikipedia) zufolge, bot Sir Richard Branson dem Schauspieler William Shatner einen der ersten Flüge in seinem Allreise-Programm an. Nach einem Spiegel Interview ist dies aber "völlig gelogen und nur PR". Auf Nachfrage ob Shatner generell an einem solchen Weltraumausflug interessiert wäre, antwortet dieser im Interview "Wenn die mir das zahlen würden, was ein Ticket kosten soll, rund 150000 Dollar, dann würde ich es mir überlegen. Dafür dass ich mein Leben riskieren würde, ist das nicht zu viel verlangt". Der frühere Captain Kirk Darsteller gab weiterhin an zwar im Weltall sterben zu wollen - nicht aber im Richard Bransons Raumschiff.

Erster erfolgreicher Trägerflug der VSS Entertprise




Gestern gab Virgin Galactic über ihre Internetseite einen ersten erfolgreichen Trägerflug bekannt. Auf dem Mutterschiff "WhiteKnightTwo" wurde dazu mittig die VSS Enterprise befestigt. Das ist eine Art Raketenflugzeug, welches in 15 Kilometer Höhe ausgeklingt wird und so zahlende Touristen auf ökonomische Art und Weise in das All bringen kann. Der Jungfernflug am Montag dauerte knapp drei Stunden.

Das SpaceShipTwo selbst ist ca 18 Meter lang. Zwei Piloten und sechs Passagiere können dank eingebautem Raketenantrieb auf 110 Kilometer Höhe steigen und hier die Schwerelosigkeit geniessen.

Dank dieser Triebwerkskraft wurde diese Raumkapsel jetzt in der Mojave Wüste erstmals in die Luft gebracht. Der Flugversuch fand an Virgin Galactic's eigenen "Spaceport America" statt.

Geht es nach Gründer und Geldgeber Sir Richard Branson sollen hier dann auch die weiteren Flugtests in diesem und im nächsten Jahr stattfinden und das Testprogramm zum Abschluss bringen. Ab 2011 werden dann die "Allreisen" von Virgin Galactic dem breiten Publikum angeboten.

Laut Virgin sollen sich schon weit über 10'tausend Interessenten für derartige Flüge interessieren. Fest gebucht haben den Flug bereits über 300. Ausserdem werden jetzt schon die Augen für weitere Standorte z.B. in Europa für derartige Allreisen gesucht.

Sonntag, 21. Februar 2010

Virgin Galactic und der Zeitplan für 2010

Die in den letzten Jahren vorgestellten Komponenten des suborbitalen Weltraumtransportsystems von Virgin Galactic werden 2010 im Verbund getestet.

Laut "Raumfahrer.net" laufen im ersten Quartal weiterhin Bodentests. Damit wird die Stabilität des Systems getestet. Dieses besteht aus dem Trägersystem WhiteKnight Two und dem SpaceShip Two. Das alles soll bei niedrigen Geschwindigkeiten statt finden. Die ersten richtigen Flugtests sollen dann erst Ende März in Angriff genommen werden - frühestens! Bei allen diesen Test bleibt das Raumschiff mit dem Trägerflugzeug verbunden.

Weiter gehts im dritten Quartal mit Abwurftests und passivem Rückflug - eine Art Segelflug! Der erste Einsatz für das Antriebssystem von SpaceShip Two wird dann 2011 starten. Vielleicht gibts dann zum Jahreswechseln hin, wieder eine Demonstration des Systems, ähnlich wie vor wenigen Wochen als Virgin Galactic seine WhiteKnightTwo der Öffentlichkeit erstmals offiziell vorgestellt hatte.

Im Verlaufe des Jahres 2011 wird dann eine Vielzahl von Testflügen des Gesamtsystems vorgenommen werden. "Wir können hier nichts abkürzen", sagte Stephen Attenborough von Virgin Galactic auf der diesjährigen Next-Generation Suborbital Researchers Conference am 18. Februar in Boulder (USA).

Quelle: raumfahrer.net

Sonntag, 17. Januar 2010

Will Whitehorn bestätigte die ehrgeizigen Ziele von Virgin Galactic

Will Whitehorn, der Präsident von Virgin Galactic, bestätigte jüngst nochmals die ehrgeizigen Ziele des Unternehmens. Der erste Flug ins All wird in den nächsten zwei Jahren geschehen. Einen Fixtermin nannte er aber nicht. Die Fluggäste werden in einer Höhe von ca. 70 Meilen einen freien Blick in alle Richtungen von über 1000 Meilen haben. Die Höchstgeschwindigkeit der Raumschiffe wird ungefähr 2.500 Meilen pro Stunde sein.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Virgin Galactic: Erster offizieller RollOut des SpaceShipTwo



Bei schlechtem Wetter wurde gestern Nacht die erste privat gebaute Weltraumfähre der Öffentlichkeit vorgestellt. Diese soll ab nächstem Jahr private Interessenten einen Flug ins All ermöglichen. Vor wenigen Stunden wurde auf dem zukünftigen Weltraumbahnhof in der Mojave Wüste im Beisein von 800 Pressevertretern, zukünftigen Astronauten und Vertretern aus Gesellschaft, Wissenschaft und Politik das Projekt von Virgin Galactic vorgestellt.

Neben Gründer und Milliardär Sir Richard Branson waren auf der Pressekonfernez auch Chefkonstrukteur Burt Rutan sowie der Gouvaneur des US Staates New Mexico Bill Richardson sowie der kalifornische Gouvaneur Arnold Schwarzenegger. Je nach Fortschritten der Testflüge sollen im nächsten Jahr bereits die ersten Passagiere ihren Trip in den Orbit antreten können.

(Quelle/Foto: virgingalactic.com)





Donnerstag, 3. Dezember 2009

Erste deutsche Frau im Weltall – Weltpremiere: Sonja Rohde live bei der Enthüllung "ihres" Raumschiffs SpaceShipTwo in den USA

Die Erfüllung ihres Kindheitstraums rückt immer näher: Am 7. Dezember 2009 wird Sonja Rohde live dabei sein, wenn der britische Milliardär Richard Branson das erste private Spaceshuttle der Welt vorstellt – das SpaceShipTwo. In diesem Raumschiff wird die 34-jährige Diplom-Kauffrau im nächsten Jahr als erste deutsche Frau ins All fliegen und ein neues Reisezeitalter mitbegründen: den Weltraumtourismus – einen Meilenstein in der Geschichte der Menschen. Die feierliche Enthüllung des SpaceShipTwo findet in der kalifornischen Mojave-Wüste statt.

"Ich kann es kaum erwarten, endlich das Spaceship zu sehen, mit dem ich mir meinen Lebenstraum erfüllen werde. Es wird sicherlich ein großartiges Gefühl sein, an Bord zu gehen und mir vorzustellen, hier drin mit vierfacher Schallgeschwindigkeit in den Weltraum geschossen zu werden“, sagte die erste Privatastronautin. Seit ihrer Kindheit träumt die gebürtige Hagenerin davon, ins All zu fliegen. Auf einer Safari in Afrika lernte sie 2005 Sir Richard Branson kennen, der mit seinem Unternehmen Virgin Galactic Privatpersonen einen Trip ins All ermöglichen will. Sofort nutzte Rohde ihre Chance und sicherte sich einen Platz in dem neu entwickelten Raumschiff. Sie ist das einzige deutsche Gründungsmitglied von Virgin Galactic.

Für den Flug in den Weltraum ist Sonja Rohde bestens gerüstet. Sie hat alle Belastungstests bereits erfolgreich bestanden: Dazu zählen Schwerelosigkeit- und Zentrifugentraining mit bis zu sechsfacher Erdbeschleunigung.Erste deutsche WeltraumtouristinIm nächsten Jahr wird Sonja Rohde als erste deutsche Weltraumtouristin und erste deutsche Frau überhaupt mit dem SpaceShipTwo starten und in völliger Schwerelosigkeit durchs All fliegen."Wir sind Pioniere für ein Projekt, das irgendwann allen Menschen ermöglichen wird, eines der letzten großen Abenteuer der Menschheit zu erleben: die Welt von oben zu betrachten und noch mal völlig neue Räume zu betreten", so Rohde.

"Es ist schon faszinierend, bei diesem historischen Projekt von Anfang an dabei gewesen zu sein und alle Stationen auf dem Weg ins Weltall selbst miterlebt zu haben!"

Entwickelt und gebaut wurde das SpaceShipTwo von dem legendären Konstrukteur Burt Rutan, der unter anderem auch die "Voyager" konstruiert hatte, die als erstes Flugzeug ohne Zwischenstopp und Auftanken die Welt umrundete.

(Quelle: Pleon)

Sonntag, 29. November 2009

Fliegen schon bald Roboterpiloten eingefrohrene Menschen ins All?

Es klingt wie in einem Kinofilm. In einem Interview mit FoxNews berichtet Greg Matloff, Professor an der Stadthochschule in New York, von seinen Visionen wie der Weltraumtourismus schon bald aussehen könnte und worin die Schwierigkeiten liegen werden.

Einfache Kurztrips ins All sind demnach in Kürze bereits mit den jetzigen technischen Voraussetzungen möglich. Dieser Service wird mittelfristig mit Sicherheit aber noch ausgebaut werden. Zum Beispiel um mit der Raumfähre Touristen in die direkte Nähe von Asteroiden zu bringen oder ähnliche Events.

Schwieriger wird es, laut Matloff, wenn die Menscheit weiter ins All vorstossen möchten oder gar in ein anderes Sonnensystem wollen. Hier wird man auf Roboter angewiesen sein. Denn eine derartige Reise wird mehrere hundert oder gar tausend Jahre in Anspruch nehmen. Sowieso wird man Menschen nur "eingefrohren" auf die Reise schicken können - wenn überhaupt.

Amerikanische Unternehmen sind aber derzeit nicht die einzigen, die diese neuen Technologien für die Eroberung des Weltall's erforschen um sie in Zukunft - in welcher Form auch immer - besser nutzen zu können.

Die Russen und die Franzosen wollen ebenfalls kommerzielle Raumtransporte initieren. Mario Delpine, Sprecher bei der Pariser Arianespace sagt gegenüber FoxNews.com, dass "sein Unternehmen bereits anfängt die folgende Generation der Start-Technologien zu überdenken um 2025 bereit für neues zu sein".

(Quelle: wolfgang glöckl, allreise / FoxNews)

Donnerstag, 26. November 2009

Virgin Galactic - Zukünftiger Monopolist im Weltraumtourismus?

Die Thermosphäre kann kommen. Man rechnen bei Virgin Galactic mit Anfang 2012, an dem täglich Flüge in den Orbit stattfinden. Heute haben bereits über 300 Passagiere weit über 60 Millionen Dollar in Tickets investiert und fest gebucht. Und bei Virgin Galactic reibt man sich die Hände deswegen. Denn es waren natürlich schon reichlich Mitbewerber da, die etwas vom künftigen Kuchen des Weltraumtourismus abhaben wollen. Allerdings sagt man bei Virgin, scheitern die meisten an der Schwelle vom einmaligen Flug ins All zum täglichen Betrieb eines Raumgleiters.

Sonntag, 22. November 2009

Virgin Galactic: Was kommt nach der Weltpremiere am 7. Dezember?

Mit einem Auge schaut dieser Tage die Fachwelt in die Mojave Wüste. Dort wird Virgin Galactic am 7. Dezember sein Space Ship Two vorstellen und der Erdbevölkerung damit zu zeigen, wie einfach es mittlerweile ist, einen Flug ins All zu unternehmen. Für jeden Erdenbürger!

Dabei ist man bei Virgin mit den Planungen schon längst weiter. Neben Menschen, soll das Trägerflugzeug Eve künftig nicht nur die Space Ship Two in den Orbit transportieren können, sondern auch als Raketenträger fungieren.



Dies wäre natürlich ein Meilenstein im Weltraumgeschäft. Nicht nur, das solche Transporte um ein vielfaches günstiger werden: Man geht von 1-2 Millionen pro Transport in den Orbit aus. Hingegen bisher zahlte man 50-100 Millionen für einen herkömmlichen Raketenstart. Nein, auch viel umkomplizierter würde ein solcher Vorgang werden. So könnte das Flugzeug mit der Fracht von viel mehr Orten bzw Flughäfen auf der Welt starten.

Samstag, 21. November 2009

Keine Reaktion bei EADS in Sachen privater Raumflüge

Noch vor wenigen Jahren wollte es der europäische Konzern EADS mit seiner Tochter Astrium der Konkurrenz zeigen. Ein Raumgleiter sollte Privatpersonen a la Virgin Galactic ins All bringen. Zumindest zeigte man dies auf deren Webseite stolz anhand von aufwändigen Internetvideo's und Animationen.

Jetzt, im Jahr 2009 rückt das alles in weite ferne oder aber, vielleicht die Pläne sind schon längst begraben worden. Wie die Süddeutsche Zeitung bereits 2008 berichtet, scheiterte es mittlerweile wohl an Investoren. Auf unsere Rückfrage hin, äusserte man sich bei EADS nicht einmal mit einer Rückantwort. Schweigen.

Dagegen läuft es laut Presseberichten bei Virgin Galactic umso besser. Hier kündigt man für nächstes Jahr bereits den Start des Programmes an. Die ersten Flüge sollen bei ca. 200'000 Dollar liegen aber schon bald auf ca. 17500 Euro fallen. Virgin geht davon aus damit mittelfristig 3000 Privatpersonen eine Reise ins All zu ermöglichen.

(Quelle: Allreise, Wolfgang Glöckl)

Montag, 9. November 2009

Virgin Galactic - auch die Porno Industrie entdeckt das Weltall

Wie jetzt bekannt wurde, ging bei Virgin Galactic kürzlich eine Anfrage über Dreharbeiten ein. Es sollten Dreharbeiten für einen Porno Film sein!

Der Chef von Virgin Galactic Will Whitehorn erzählte vor kurzem in einem Interview von der skurilen Anfrage, wonach anscheinend die Kosten für eine derartike Produktion kein Thema sei: Der Interessent würde gerne das ganze Flugzeug "SpaceShipTwo" bzw sein Trägerflugzeug, die WhiteKnightTwo" mieten, um einen Sexfilm im Weltall zu drehen". Jede Person müsste nach aktuellen Stand der Preise etwa 120tausend Dollar für einen Flug zahlen. Bei sechs Personen im Flugzeug sind dies immerhin 720tausend Dollar.

Neben derartigen Anfragen bekommt man bei Virgin aber auch immer mehr Anfragen, von privaten Personen die sehr gerne einmal eine Reise ins All unternehmen würden. Darunter auch einige prominente Zeitgenossen wie X-Man Regisseur Bryan Singer, Physiker Stephen Hawking, die Formel1 Legenden Michael Schumacher und Rubens Barrichello.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Flughafen Manching hätte das Potential zum Weltraumbahnhof

In letzter Zeit sind immer wieder Gerüchte um weitere Virgin Galactic Weltraumbahnhöfe aufgetaucht. Insbesondere Standpunkte in Schweden und Schottland wurden namentlich genannt. Siehe auch ältere Blogbeiträge. Möglich wäre natürlich auch ein Standort in Deutschland. Dieser müsste natürlich das technische und infrastrukturelle Potential besitzen.

Das trifft zum Beispiel auf den sowohl militärisch als auch zivil von EADS genutzten Militärflughafen der WTD 61 in Manching bei Ingolstadt zu. Eine der beiden Landebahnen ist mit 3900 Meter Länge und 120 Meter Breite eine der grössten Europas und wird auch als offizielle Notlandebahn des amerikanischen Space Shuttle Projekt genutzt.

Ein zusätzlicher Vorteil ist, das sich der ständig benutzbare Flugplatz direkt im Zentrum Europas und in Ingolstadt, also einer der am schnellsten wachsenden Regionen Deutschlands, nahe der Weltmetropole München liegt. Ferner garantiert die unmittelbare Nähe zum Münchener Flughafen eine schnelle Anbindung an die Weltöffentlichkeit...

Private Unternehmer erobern das Weltall

Was die NASA und viele andere staatliche Organe begonnen haben, werden in Zukunft private Anbieter fortführen und vielleicht sogar ganz übernehmen. Die aktuelle Krisensituation beschleunigt diesen Prozess zusätzlich.

Denn, was die schwerfälligen Staatsorgane nicht geschafft haben, setzen jetzt Unternehmer wie Richard Branson mit Virgin Galactic oder Elon Musk mit SpaceX erfolgreich um. Letzterer hatte im Juli 2009 nach einigen Fehlversuchen mit seiner selbst entwickelten Falcon Rakete bereits einen malaysischen Sateliten in die Erdumlaufbahn gebracht. Für die nächsten Jahre wurde vom Paypal Gründer auch bereits ein Vertrag mit der NASA geschlossen, der ihn beauftragt mehrere Ladungen ins All zu befördern.

Auch bei Virgin wurde man zwischenzeitlich wohl auf diese Art von Logistik Dienstleistungen aufmerksam. Vor kurzem erklärte Richard Branson nämlich, ebenfalls diese Art "Paketdienst ins Weltall" mit seinem Virgin Galactic Projekt übernehmen zu wollen. Zusätzlich natürlich zum wie bisher geplanten All Tourismus.

Inwieweit sich zukünftig weitere Unternehmer für dieses Geschäft interessieren, kommt wohl auch auf die aktuelle Krisensituation an. Schliesslich versuchen gerade in solchen Zeiten Regierungen Einsparungen vor zu nehmen. Weil private Anbieter diese Leistungen bedeutend günstiger realisieren, wird hier mittelfristig ein grosses Sparpotential entdeckt werden.


Montag, 26. Oktober 2009

Space-Trucker sind keine Science Fiction mehr!

Auch im amerikanischen Haushalt muss gespart werden. Deswegen werden wohl die Mittel für die NASA zukünftig weiter zurückgehen. Darüber freuen sich vor allen Dingen die Privaten Anbieter von Leistungen die in den Bereich fallen. Dazu gehört auch das kürzlich von Virgin anvisierte Geschäft, Satelliten ins All zu bringen. Ein neuer Begriff für diese Job's macht bereits die Runde

Die Zeit ist Reif Space Trucker. Es ist keine Science Fiction mehr, denn die Vorteile liegen bereits jetzt auf der Hand. Einmal ist es für günstiger solche Aufträge an private Unternehmen zu geben, als sie über die NASA selbst durchzuführen. Ferner ist es bei der NASA so, das diese bis heute immer noch ihren Focus auf die Forschung legt. Das System der NASA ist viel zu träge und überfrachtet. Es soll ja Menschen auf eine Raumstation bringen und wieder zurück. Für eine Art Space Logistik bzw um Weltraumtouristen ins All zu bringen und wieder zurück, ist das NASA System zu aufwändig. Eine einfache Lösung bis in eine Höhe von 100 Kilometer zu kommen, wie beispielsweise die von Virgin, reicht für derartige Job's vollkommen aus. (Siehe frühere Berichte).

Bei Virgin plant man bereits für Dezember 2009 den ersten Rollout und für nächstes Jahr, also 2010, sind die ersten bemannten Flüge ins All geplant. Natürlich liegt der Preis für zahlende Kunden noch recht hoch. 200'000 Dollar müssen die ersten hinblättern, die nächstes Jahr ins All fliegen wollen. Aber diese Kosten werden wohl sehr schnell sinken. Schon bald werden demnach entsprechende Weltraumflüge für jeden erschwinglich sein...

(Quelle: npr.org, Übersetzung: allreise.de)

Ein weiterer Weltraumbahnhof in Europa? Schottland ist im Gespräch!


Eigentlich war man in Großbritannien schon 1986 unter Führung von Maggie Thatcher aus den bemannten Raumflügen ausgestiegen. Vielleicht ist hier aber das letzte Wort noch nicht gesprochen. Denn laut Informationen soll Will Whitehorn, Präsident von Virgin Galactic sich mit dem UK Wissenschaftsminister Drayson getroffen haben um die Möglichkeit zu analysieren, ein Raumfahrtzentrum am Flugstützpunkt von Lossiemouth in Schottland zu errichten.

Zentrales Argument war die Tatsache 2000 neue Jobs hier in unmittelbarer Umgebung zu schaffen. An Großbritanniens Raumfahrtindustrie hängen derzeit bereits 68000 Jobs und setzen 2,4 Millilarden Pfund um.

Sollter der Plan von Richard Branson mit Virgin Galactic aufgehen, könnte in Lossiemouth der weltweit dritte Weltraumbahnhof errichtet werden. Derzeit ist bereits das Raumfahrtzentrum in New Mexico in Bau. Ausserdem halten sich die Gerüchte, ein zweiter Stützpunkt im europäischen Schweden, Nahe der Stadt Kiruna sei im Gespräch. (Quelle: astroengine.com, Foto: (c) Google Maps)

Virgin Galactic will neben zahlenden Menschen auch Satelliten ins All schiessen!

Virgin Galactic will nach neuesten Informationen neben zahlenden Touristen jetzt auch Satelliten in die Erdumlaufbahn befördern. Das teilte das Unternehmen des Milliardärs Richard Branson auf dem International Astronatical Congress in Südkorea mit. Laut Spiegel denkt man bei Virgin schon länger darüber nach, ins Satellitengeschäft einzusteigen und hat demnach bereits einen Spezialisten von Britischen Firma Surrey Satellite Technology abgeworben.

Um das zusätzliche Gewicht befördern zu können, soll eine weitere zweistufige Rakete am Trägerflugzeug White Knight Two befestigt werden und in 15 Kilometer Höhe ausklinken."Wir hoffen, dass wir 2013 oder 2014 Satelliten starten können." Ziel sei, die Startkosten für einen 50 Kilogramm schweren Orbiter von derzeit zehn Millionen auf eine Million Dollar zu senken.

Das Raketenflugzeug "Space Ship Two" soll im Dezember der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Anders als etwa ein Space Shuttle oder ein russisches Sojus-Raumschiff kann es keine Erdumlaufbahn erreichen. Dafür ist die Schubkraft viel zu gering. Wenn "Space Ship Two" eine Höhe von etwa hundert Kilometer erreicht, wird das Triebwerk abgeschaltet. Das Raumschiff fällt dann wie ein Stein, den man senkrecht in die Höhe geworfen hat, zurück zur Erde. Im Moment des freien Falls erleben die sechs Weltraumtouristen an Bord die Schwerelosigkeit. 200.000 Dollar kostet der Trip, nach Virgin-Angaben liegen bereits 250 Buchungen vor.

Mit "Space Ship One", dem zweisitzigen Vorgängermodell, hatte die US-Firma Scaled Composites im Oktober 2004 den "X-Prize" gewonnen. Das Raumschiff war zweimal binnen zwei Wochen zweimal zu gestartet, dafür gab es das Preisgeld von zehn Millionen Dollar. (Quelle: Spiegel.de)

Mehrere hundert Buchungen für Weltraum Flüge im nächsten Jahr


Laut Virgin Galactic liegen dem Unternehmen bereits jetzt mehrere hundert verbindliche Buchungen für die Allreisen vor. Diese sollen laut Virgin bereits 2010 statt finden können. Weitere 10'000 Menschen sollen auch bereits Interesse an den 200'000 US Doller teurem Trip ins All bekundet haben. Der Flug an sich wird nur wenige Stunden dauern und vom Spaceport America in Las Cruces (New Mexico) durchgeführt werden. An der Infrastruktur wird hier bereits gebaut (siehe Artikel vom 1.10.09). Die US Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) soll ausserdem bereits die Lizenz für den ersten privaten Weltraumbahnhof ausgestellt haben.

Virgin Galactic soll auch bereits Überlegungen angestellt haben weitere Weltraumbahnhöfe einzurichten. Im Gespräch ist auch Europa, genauer die Stadt Kiruna in Nordschweden, wo das Esrange Space Center der Swedish Space Corporation (SSC) seinen Sitz hat. Dies könnte vom jetztigen Raketenstartplatz zum Spaceport Sweden ausgebaut werden.

Startbahnbau im Virgin Raumfahrtzentrum macht Fortschritte


Das erste speziell angefertigte kommerzielle Raumfahrtzentrum der Welt ist auf dem besten Weg und wird voraussichtlich im Sommer 2010 planmässig in Betrieb gehen. Aktuelle Luftfotos vom 13. September 2009 zeigen u.a. die 10.000 Fuss lange und 200 Fuss breite Startbahn in New Mexico. Der futuristisch wirkende Hangar selbst wird bis Anfang 2011 gebaut werden. (Quelle & Fotos: Virgin Galactic)

Sir Richard Branson im Virgin Mother Ship (VMS) / SpaceShipTwo


Der Virgin Milliardär Sir Richard Branson hat die weltgrösste private Luftfahrtschow der Welt zum Anlass für seinen Erstflug mit dem Mutterschiff VMS genommen. Das von seinem Unternehmen Virgin Galactic gebaute Trägerflugzeug, welches zunächst den Namen WhiteKnightTwo trug, soll demnächst Weltraumtouristen in das All bringen. Nachdem das Flugzeug im Vorfeld bereits 16 Probeflüge unternommen hatte, testete der Chef zusammen mit seinen Piloten Pete Siebold und Clint Nichols heute das in Kohleverbundfasertechnik gebaute Flugzeug am eigenen Körper. Richard Branson sprach nach dem Flug von einer "Industriellen Revolution im Raum" die durch die Realisierung dieses Projektes jetzt anbricht. Laut Herstellerangaben ist der Träger das größte seiner Art und soll später den Transport des SpaceShipTwo (SS2) übernehmen. Mit diesem soll es im nächsten Jahr schon möglich sein zahlungskräftige Kunden ins All zubefördern.

Das Trägerflugzeug ist mit einem Doppelrumpf und vier Turbofan-Triebwerken(Pratt&Whitney PW308A) ausgestattet, seine Spannweite beträgt knapp 43 Meter. Es wird in der SS2-Kapsel zunächst 8 Insassen auf eine Höhe von rund 16 000 Metern befördern. Dabei gegen 2 Piloten mit 6 Virgin-Galactic-Kunden auf die Reise. Im Weltall angekommen, klinkt sich das Raummodul dann aus, um mit Raketenantrieb weiter Richtung Universum zu beschleunigen. Die Fluggeräte werden von Mitarbeitern der Firma Scaled Composites, deren Vorsitz der Luft-und Raumfahrtingenieur Burt Rutan innehat, gebaut. Hier entstanden auch die Vorgängermodelle „SpaceShipOne“ und „WhiteKnight“, die Scaled Composites im Jahr 2004 den Ansari X-Prize und damit 10 Millionen US-Dollar einbrachten. (Quelle & Fotos: Virgin Galactic)

Erste deutsche Privatastronautin zu Gast von Ministerpräsident Wulff auf der IdeenExpo 2009 in Hannover

Auf persönliche Einladung des amtierenden Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Christian Wulff, besucht Sonja Rohde (33) die IdeenExpo 2009 in Hannover. Rohde wird die erste Deutsche Frau sein, die 2010 mit Virgin Galactic als Privatastronautin in den Weltraum fliegt und sich damit ihren langehegten Kindheitstraum erfüllt. Gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten wird Sonja Rohde am Mittwoch, den 9. September 2009 um 16:00h auf einem Rundgang über das Gelände, den Dialog zu den Ausstellern und Gästen suchen.

Sie repräsentiert mit ihrem Besuch die fünf Themenwelten der IdeenExpo: Energie, Kommunikation, Mobilität, Leben & Umwelt sowie Produktion. „Mein Lebensmotto lautet: „you can’t add days to your life but you can add life to your days“. Damit habe ich schon viel geschafft. Mir meinen größten Traum zu erfüllen, einmal in den Weltraum zu fliegen, macht mich überglücklich und ich freue mich, dieses gerade jungen Menschen zu vermitteln“.

Sonja Rohde wird die erste deutsche Frau sein, die ins Weltall fliegt, und das verdankt sie nicht der Weltraumbehörde ESA, sondern ihrem eigenen Enthusiasmus und Mut. Als die junge Diplom-Kauffrau aus Hagen den Abenteurer und Multimilliardär Sir Richard Branson bei einer Afrika-Safari kennenlernte und er ihr von seinen Plänen erzählte, entschloss sie sich spontan, sich ihren Kindheitstraum vom Flug ins All zu erfüllen. Sie gehört damit zu den allerersten Menschen weltweit, die bereit sind, sich als Privatastronaut ins Weltall schießen zu
lassen. Sie darf sich heute als einzige Deutsche zur Gruppe der Founder von Virgin Galactic zählen, einer internationalen Gruppe von 84 von Richard Branson handverlesenen Privatastronauten, die als allererste ins All fliegen werden und dabei ihr Land repräsentieren.

Sonja Rohde hat sich bereits intensiv auf dieses Abenteuer vorbereitet und alle nötigen Belastungstests bestanden. Nun wartet sie gespannt auf die Terminbekanntgabe von Virgin Galactic. Voraussichtlich werden die ersten Flüge Anfang 2010 stattfinden. Sonja Rohde hat sich entschlossen, Ihren Traum zu leben. (Quelle: red gallery communications)

Sonja Rohde, die erste deutsche Frau im All, trifft Richard Branson auf der EAA in Oshkosh - Trägerflugzeug WhiteKnightTwo absolviert seinen ersten öf

Auf der EAA-Experimental Aircraft Association in Oshkosh, der weltgrößten Flugzeugmesse, die in diesem Jahr in der Zeit vom 27. Juli bis zum 2. August 2009 stattfindet, stellt Sir Richard Branson mit seinem Unternehmen Virgin Galactic das Trägerflugzeug WhiteKnightTwo erstmalig der Öffentlichkeit vor. Es wird dort seinen ersten öffentlichen Flug absolvieren.

Das WhiteKnightTwo, das größte komplett aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff gefertigte Flugzeug der Welt, kann Schwerelosigkeit und das gesamte Profil der G-Kräfte erzeugen und ist somit auch für Astronautentrainings einsetzbar. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit gelang es mit dem SpaceShipOne, ein privat entwickeltes Raumschiff ins All zu schießen.

“Wir machen keinen vertikalen Start wie es beim Space Shuttle üblich ist, sondern starten horizontal vom Trägerflugzeug aus. Das WhiteKnightTwo bringt uns auf 15.000 Meter Höhe, dann koppelt das SpaceShip ab, befindet sich für mehrere Sekunden im freien Fall, zündet die Raketentriebwerke und durchbricht innerhalb von 8 Sekunden die Schallmauer. Mit 5000 Km/h schießen wir schließlich senkrecht weitere 100 Kilometer hinaus ins All“, schwärmt Sonja Rohde.

Sonja Rohde wird die erste Deutsche überhaupt sein, die ins Weltall fliegen wird. Als die junge Diplom-Kauffrau aus Hagen Branson 2005 bei einer Afrika-Safari kennenlernte, entschloss sie sich sofort, sich ihren Kindheitstraum vom Flug ins All zu erfüllen. Somit war sie damals eine der allerersten Pioniere weltweit, die bereit waren sich als Privatastronaut ins Weltall schießen zu lassen und darf sich heute als einzige Deutsche zur Gruppe der Founder* von Virgin Galactic zählen.

Auf der EAA wird sie mit Sir Richard Branson, Will Whitehorn (Präsident von Virgin Galactic) und dem legendären Konstrukteur Burt Rutan zusammentreffen, um sich über die neuesten Entwicklungen für ihren Flug ins All zu informieren.

*Die Founder sind eine internationale Gruppe von 84, von Richard Branson handverlesenen Privatastronauten, die als allererste ins All fliegen werden und dabei ihr Land repräsentieren.
(Quelle: C. Paulsen)

40 Jahre nach der Mondlandung – erste Deutsche fliegt ins All

Diplom-Kauffrau aus Hagen wird erste deutsche Frau im All Am 20. Juli 1969 hielt die Welt den Atem an. Milliarden Menschen fieberten dem Augenblick entgegen, als der US-Amerikaner Neil Armstrong den ersten Schritt auf den Mond tat. 40 Jahre später wird ein weiteres, einzigartiges Kapitel der Weltraumfahrt geschrieben: Mit Sonja Rohde (33) wird erstmals eine deutsche Frau ihre Reise ins All antreten. Die Diplom-Kauffrau aus Hagen (Nordrhein-Westfalen) träumte schon in ihrer Kindheit davon, ins All zu fliegen. Ein Abenteuer, das bis vor Kurzem unerreichbar war. Doch auf einer Safari in Afrika lernt Sonja Rohde durch Zufall den britischen Milliardär und Abenteurer Richard Branson kennen.

Der Geschäftsmogul Branson, Gründer der erfolgreichen Virgin-Group (Schallplatten, Fluggesellschaften etc.), fügte kürzlich seinem Imperium die Firma Virgin Galactic hinzu, ein Unternehmen, das es auch Privat-Personen ermöglichen soll, nach den Sternen zu greifen.
„Für mich war sofort klar: Das ist die Chance meines Lebens, meinen Kindheitstraum zu verwirklichen“, sagt Rohde. Sie sicherte sich einen Platz in dem von Branson komplett neu entwickelten Raumschiff, das die junge Deutsche voraussichtlich noch in diesem Jahr in den Weltraum fliegen wird.

“Wir machen keinen vertikalen Start wie es beim Space Shuttle üblich ist, sondern starten horizontal vom Trägerflugzeug aus. Das WhiteKnightTwo bringt uns auf 15.000 Meter Höhe, dann koppelt das Space Ship ab, befindet sich für mehrere Sekunden im freien Fall, zündet die Raketentriebwerke und durchbricht innerhalb von 8 Sekunden die Schallmauer. Mit 5000 Km/h schießen wir schließlich senkrecht weitere 100 Kilometer hinaus ins All“, schwärmt die Abenteurerin. Sie darf sich heute als einzige Deutsche zur Gruppe der Founder von Virgin Galactic zählen, einer internationalen Gruppe von 84 von Richard Branson handverlesenen Privatastronauten, die als allererste ins All fliegen werden und dabei ihr Land repräsentieren. Für den Flug in den Weltraum ist Sonja Rohde gerüstet. Sie hat alle Belastungstests bereits bestanden: Dazu zählen Schwerelosigkeitstraining und Zentrifugentraining mit bis zu sechsfacher Erdbeschleunigung (6G). Seit dem 14.Juli 2009 befindet sich Sonja Rohde in Afrika in einer Lodge, um sich zu einem „Get together“ mit Virgin Galactic und Sir Richard Branson zu treffen und sich sich über das Projekt auszutauschen. Danach geht es für sie gemeinsam mit Richard Branson, Will Whitehorn (Präsident von Virgin Galactic) und dem legendären Konstrukteur Burt Rutan zur EAA -Experimental Aircraft Association nach Oshkosh. Auf dieser weltgrößten Flugzeugmesse feiert das WhiteKnightTwo sein öffentliches Debüt und absolviert den ersten offiziellen Flug. (Quelle: C. Paulsen)

Das Raketentriebwerk des Spaceship Two wurde erfolgreich getestet

Virgin Galactic hat heute die erfolgreiche Durchführung der ersten Testphase des Raketentriebwerks von SpaceShip Two bekannt gegeben. Das Raumgefährt, welches Raumtouristen, Wissenschaftler und Nutzlasten in den Weltraum bringen wird, kann dank diesem Triebwerk eine Geschwindigkeit von mehr als 4000 kmh und in einer Höhe von mehr als 110 km über der Erdoberfläche erreichen. Virgin Chef Richard Branson sagte dazu "Wir sind die Ersten und setzen deswegen viele historische Meilensteine in diesem Bereich." An die Umwelt denkt der Firmeninhaber ebenfalls: "Durch die Hilfe des Trägerschiff kann direkt von der Atmosphäre aus gestartet werden, und so kommt die eigentliche "Raumfähre" mit viel weniger Brennstoff aus." Damit lässt sich aber auch ein starker und kontrollierbarer "Raketenmotor" im Raumschiff nutzen welcher das eingleiten in die Athmosphäre und damit das landen auf einer herkömmlichen Startbahn möglich macht. Richard Branson sieht das als einen weiteren Pluspunkt für die Sicherheit des Systems und damit für den menschlichen Raumflug im allgemeinen. Ausserdem lässt sich laut Branson durch die Virgin Technik der Weltraum besser nutzen als bisher, was für die Menscheit jetzt und in Zukunft noch sehr wichtig sein könnte. Der neue Antrieb wird jetzt noch einige Testreihen durchlaufen. Im Anschluss an diese fliegt dann das SpaceShip eine Reihe von Testflügen. (Quelle: Virgin Galactic)

Virgin Galactic: Testfüge schon in den nächsten Wochen


Das sogenannte Mutterschiff, welches die eigentliche Raumkapsel mit den Touristen an Bord ins Weltall bringen wird, soll laut Richard Branson schon in den nächsten Wochen zu einem Testflug in die Erdumlaufbahn aufbrechen. Dem Magazin Stern sagte der Milliardär, der schon immer eine Nase für gute Geschäfte und der dazugehörigen Werbemassnahme hatte jetzt: "Ich werde meine Familien mitnehmen." Im August oder September werden nach seinen Worten Raumschiffe ausgiebig getestet. Er selbst will dann die Mission offiziell mit einem Erstflug starten. Die Kosten für das Projekt (fünf Raum- und zwei Mutterschiffe) sind im Umfang verleichbar mit dem Umbau eines einzigen 747 Jets. (Quelle: u.a. stern.de)

Allreisen starten schon in wenigen Wochen

Bereits in den nächsten Wochen und Monaten startet der britische Milliardär Richard Branson sein Abenteuer "Allreise". Dann kann jeder der das nötige Kleingeld hat einen Trip ins Weltall unternehmen. Laut aktuellen Informationen soll auch schon die Physiker Legende Stephen Hawking einen Flug bei Bransons "Virgin Galactic" gebucht haben. Auch der Experte James Lovelock, der sich mit der Erderwärmung auseinander setzt, wird wohl mit dabei sein. Letzterer hat auch ein Buch geschrieben in dem es laut Stern erklärt "warum reisen ins All so wichtig sind für unsere Welt". Die Reisekosten für den Flug ins Weltall liegen derzeit noch bei 200'000 Dollar pro Passagier. Jedoch soll laut Branson der Preis mit Sicherheit bald rapide fallen. Branson im Stern weiter: "Das wird ein grossartiges Aushängeschild für die Virgin-Gruppe - wir werden auf der ganzen Welt die Einzigen sein, die Reisen ins All anbieten. (Quelle: stern.de)

Sonja Rohde Live im Bayerischen Fernsehen

Der Bayerische Rundfunk strahlte heute in seiner Sendung Planet Wissen (Neues aus dem Weltall - Ein Jahresrückblick in die Unendlichkeit) ein Interview mit Deutschlands designierter erster Frau im Weltall aus. Sonja Rohde beantwortete Fragen rund um ihren bevorstehenden Trip ins All, den sie selbst als "einen lang gehegten Kindheitstraum" bezeichnet. "Ich habe alle Tests bestanden und kann es eigentlich kaum erwarten endlichs loszufliegen" meinte die Diplom-Kauffrau auf die Frage ob sie bereits Angst vor dem Flug verspürt. Ob Sie später aus dem Erlebnis, welches ihr selbst 200'000 Dollar gekostet hat, Kapital schlagen möchte, wollte sie an dieser Stelle noch nicht sagen. (Quelle: nra.de)

Sonja Rohde, die erste deutsche Frau im Weltall, besuchte Abenteurer Richard Branson auf Necker Island und wurde von Hurricane und Erdbeben überrascht

Sonja Rohde, die erste deutsche Frau im Weltall, besuchte Abenteurer Richard Branson auf Necker Island und wurde von Hurricane und Erdbeben überrascht Prinzessin Diana, Janet Jackson, Harrison Ford, Mariah Carey, Eddie Murphy, Oprah Winfrey und Kate Moss – sind nur einige Prominente, die bereits auf Richard Bransons Privatinsel Necker Island waren. Google-Mitgründer Larry Page hat dort sogar Ende letzten Jahres seine Hochzeit mit Lucy Southworth gefeiert. Nun verbrachte Sonja Rohde – die als erste

deutsche Frau ins Weltall fliegen wird – eine Woche mit Richard Branson auf seiner Privatinsel. Der Multimilliardär hatte einige
Astronauten seines Weltraumunternehmens „Virgin Galactic“ auf seine karibische Insel Necker Island geladen.
Branson, Gründer des legendären britischen Virgin Firmenimperiums, hat auf seiner 30 Hektar großen Insel ein Paradies für hochkarätige Prominente aus Politik, Wirtschaft, Film und Fernsehen geschaffen. Dass Sonja Rohde nicht nur in den Genuss dieser
paradiesischen Umstände kommen sollte, konnte vor Antritt der Reise keiner ahnen. Denn die Trauminsel wurde unerwartet innerhalb von kürzester Zeit von gleich zwei Naturkatastrophen heimgesucht. „Richard Branson und sein Team hatten die Situation trotz des Ausnahmezustandes gut im Griff. Bereits 24 Stunden nach der Evakuierung konnten wir wieder unser Haus beziehen,“ so die junge Hagenerin. Sonja Rohde wird die erste Deutsche überhaupt sein, die ins Weltall fliegen wird. Als die junge Diplom-Kauffrau Branson bei einer Afrika-Safari kennenlernte, entschloss sie sich sofort, sich ihren Kindheitstraum vom Flug ins All zu erfüllen. Somit war sie damals eine der allerersten Pioniere weltweit, die bereit waren, sich als Privatastronaut ins Weltall schießen zu lassen und darf sich heute als einzige Deutsche zur Gruppe der Founder* von Virgin Galactic zählen. (Quelle: BWM Communications, Brühl)

Sonja Rohde besuchte als deutsche Botschafterin von Virgin Galactic die Eröffnung der Space Agency in Portugal

Sonja Rohde wurde zur offiziellenEröffnung der Space Agency in Portugal geladen. Gemeinsam mit Abenteurer und Multimilliardär Sir Richard Branson (Gründer Virgin Galactic) trat sie vor die portugiesische Presse. Auf einem Luxus-Schiff vor der historischen Kulisse Portos feierten exklusive Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bis in die frühen Morgenstunden. Sonja Rohde wird die erste Deutsche überhaupt sein, die ins Weltall fliegen wird. Als die junge Diplom-Kauffrau aus Hagen Branson bei einer Afrika-Safari kennenlernte, entschloss sie sich sofort, sich ihren Kindheitstraum vom Flug ins All zu erfüllen. Somit war sie damals eine der allerersten Pioniere weltweit, die bereit waren sich als Privatastronaut ins Weltall schießen zu lassen und darf sich heute als einzige Deutsche zur Gruppe der Founder* von Virgin Galactic zählen. (Quelle: BWM Communications, Brühl)

Paris Hilton will mit Virgin Galactic ins All

Hotelerbin Paris Hilton will sich nach Berichten mehrerer Medien ins All schießen lassen. Die 25jährige soll für einen Trip mit der Raumfahrtfirma von Virgin-Chef Richard Branson etwa 150tausend Euro gezahlt haben. Ein Termin für das Abenteuer steht noch nicht fest. Geht man der Quelle, dem Internetdienst "Femalefirst.co.uk" nach ging die Initiative von Paris selbst aus, denn "sie sei schon immer ein Fan der Krieg der Sterne Filme gewesen" und ist keine Einladung des Virign Chefs, der sich aber mit Sicherheit über den Prominenten Interessenten gefreut haben dürfte. Sie selbst meinte laut dem Internetdienst weiter "Die Idee selbst abzuheben, begeistert mich!" Allerdings, sollte es nicht unbedingt ein Luxus Spass für die Millionärstochter werden. Da es keine Toiletten an Bord gibt, müssen alle Passagiere Windeln tragen. Alle. Auch Paris. (Quelle: Virgin Galactic)

Sonja Rohde – die erste deutsche Frau im Weltall – erlebte live einen historischen Meilenstein in der privaten Weltraumfahrt


Die deutsche Privatastronautin wurde am 28. Juli in der Mojave-Wüste exklusive Augenzeugin der Präsentation des WhiteKnightTwo – dem Mutterschiff des SpaceShipTwo

Schon im kommenden Jahr wird sich Sonja Rohdes Lebenstraum erfüllen. Sie ist nicht nur die erste deutsche Frau, die ins All fliegen wird, sie zählt auch als einzige Deutsche zu den Foundern* von Virgin Galactic. Die junge Hagenerin lernte Richard Branson – den Gründer von Virgin Galactic – 2005 auf einer Safari mitten im afrikanischen Busch kennen. Sonja Rohde berichtet direkt aus den USA: „Wir machen keinen vertikalen Start wie es beim Spaceshuttle üblich ist, sondern starten horizontal vom Trägerflugzeug WhiteKnightTwo aus. Dieses Vorgehen ist wesentlich sicherer als ein Raketenstart direkt vom Boden. Das WhiteKnightTwo wird uns zuerst auf 15.000 Meter Höhe bringen, dann wird das SpaceShip abgekoppelt, zündet für zwei Minuten seine Raketentriebwerke und durchbricht innerhalb von wenigen Sekunden die Schallmauer. Mit nahezu 5000 Stundenkilometern schießen wir dann senkrecht weitere 100 Kilometer hinaus ins All, wo ich dann alles erleben werde, was zu einem
Weltraumabenteuer gehört.“ Sonja Rohde befindet sich auf historischem Boden. 2004 fand im Spaceport der kalifornischen Mojave-Wüste bereits eine Sensation der zivilen Weltraumfahrt statt. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit gelang es mit dem SpaceShipOne ein privat entwickeltes Raumschiff ins All zu schießen. Der damalige Testflug konnte als voller Erfolg gewertet werden.

Die Piloten erreichten dabei eine Höhe von rund 112 Kilometern und waren mehrere Minuten in der Schwerelosigkeit. Seit dem geglückten Start im Juni 2004 besitzt der Mojave Airport die Zulassung als Startplatz für die private Raumfahrt und wird von Virgin Galactics legendärem Konstrukteur Burt Rutan als Testgelände genutzt. Das WhiteKnightTwo – das größte komplett aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff gefertigte Flugzeug der Welt, kann Schwerelosigkeit und das gesamte Profil der G-Kräfte erzeugen und ist somit auch für Astronautentrainings einsetzbar. „Die Erfüllung meines Traumes wird bald Wirklichkeit und rückt mit
jedem erfolgreichen Test näher! Es ist unglaublich, die Geburt der privaten Raumfahrt hautnah mitzuerleben. Das WhiteKnightTwo ist wirklich gigantisch – am liebsten wäre ich sofort eingestiegen und losgeflogen! Das wird der Trip meines Lebens!“ so Sonja Rohde.

*Founder sind die ersten 84, von Richard Branson persönlich ausgewählten Passagiere. (Quelle: BWM Communications, Brühl)

Virgin Galactic Boss Branson stellt sein neues Trägerflugzeug "WhiteNightTwo" aus Carbon vor


Geht es nach Sir Richard Branson, könnte es schon morgen losgehen. Der britische Milliardär und Eigentümer des Unternehmens "Virgin Calactic" hat jetzt stolz sein neues Mutterschiff vorgestellt. Mit dessen Hilfe geht es ab dem nächsten Jahr ins All. Für jeden der Lust, Laune und das nötige Kleingeld hat. In Deutschland soll ein Flug etwa 127'000 Euro kosten. Laut Branson ist das neue Flugzeug mit einem weltweit einzigartigen 42 Meter langen Carbon Tragflächenholm ausgestattet.
Dies ermöglicht es besonders energiesparend zu fliegen meint der Unternehmer und fügt hinzu: "Das System wird tausenden Menschen erlauben ihren Traum zu verwirklichen, und es wird den Zugang der Menschen zum All verändern". Die Raumkapsel SpaceShipTwo, welche ans Mutterschiff angedockt wird und für die eigentliche Allreise unentbehrlich ist, wird erst im nächsten Jahr vorgestellt werden. (QUELLE: Süddeutsche / Stern / Virgin Galactic)

Erste deutsche Frau voraussichtlich 2009 im Weltall - Sonja Rohde bei der Vorstellung des SpaceShip Two in New York














Jetzt endlich kann Sir Richard Branson, Gründer von Virgin Galactic, seine Vision von kommerziellen Flügen in den Weltraum ealisieren. Das Weltraumwunder SpaceShipTwo eröffnet nicht nur neue, ungeahnte Dimensionen für Privatpersonen, sondern demonstriert auch neueste Technik für die Weltraumforschung. Es wird nicht, wie andere Raumschiffe vom Boden aus starten, sondern wird vom Trägerflugzeug „White Knight Two“ in eine Höhe von 50.000 Fuß befördert, um von dort seine Reise ins All selbstständig fortzusetzen. Es wird nur 8 Personen transportieren, davon 2 Piloten und 6 Passagiere. An einem der ersten Flüge wird die Deutsche Sonja Rohde teilnehmen. Sie gehört zu dem von Richard Branson handverlesenen Kreis der ersten 100 Founder. Sonja Rohde war vergangene Woche bei der Präsentation des SpaceShipTwo in New York, zu dem nur ein streng limitierter Personenkreis zugelassen war. Sie wurde dort von Sir Richard Branson höchstpersönlich als erste deutsche Frau im All vorgestellt. Sonja Rohde schildert ihre ersten Eindrücke und Emotionen direkt nach der Präsentation: „Seitdem ich Richard Branson zum ersten Mal getroffen habe und er mir von seinem Projekt erzählte, hält meine Vorfreude an. Aber jetzt wächst sie sprichwörtlich von Stunde zu Stunde. Wenn man das SpaceShipTwo nun sieht, fühlt sich alles auf einmal so konkret und greifbar an. Es befördert schließlich nicht nur mich, sondern auch meinen Lebenstraum – für mich hat es deshalb in gewisser Hinsicht Symbolcharakter. Das SpaceShipTwo ist eine echte Schönheit – es ist so elegant, kraftvoll und superstylisch. Obwohl sich im Leben immer vieles verändert, meine Ungeduld auf den Tag x ist kontinuierlich gestiegen. Jetzt kann ich endlich eine Vorstellung entwickeln, wie es wohl sein wird, wenn der Tag gekommen ist. Bei dem Gedanken, dass das SpaceShip mit fünffacher Schallgeschwindigkeit ins All schießt, bekomme ich jetzt schon ein Kribbeln im Bauch. Diese Reise wird mein Leben verändern.“ Die gebürtige Hagenerin hat bereits alle nötigen Belastungstest mit bis zu sechsfacher Beschleunigungskraft (6 G) erfolgreich absolviert und wartet nun auf die Terminbekanntgabe von Virgin Galactic. Voraussichtlich werden die ersten Flüge schon nächstes Jahr stattfinden. (QUELLE: BMM Köln, Fotos: Sonja Rohde, Zero G)

EADS plant Weltraum Reisen

Am heutigen Tag hat der europäische Raumfahrtkonzern EADS seine Pläne zu einem neuen Raumschiff vorgestellt. Dieses soll zahlende Fluggäste für bis zu 200'tausend Euro pro Person in 100 Kilometer Höhe bringen. Damit wollen die Europäer es den Amerikanern und den Russen gleich tun. Vor allen die Amerikaner sind mit der Spaceship Company bereits sehr weit und haben mit dem "Space Ship One" bereits ein rein privat finanziertes Raumfahrtzeug, welches im Jahre 2004 bereits zwei Mal den Weltraum erreicht hat. "Space Ship Two" ist in in Arbeit. Die Russen bieten schon jetzt Flüge in der Sojus zur internationalen Raumstation ISS an. Bereits fünf Gäste nutzten diesen Service und ließen sich den Spas bis zu 19 mio Euro kosten.

Die Passagiere im europäischen Gleiter sollen bei diesem Ausflug drei Minuten in der Schwerelosigkeit verbringen. Los gehts laut EADS im Jahre 2012 in einem kleinen Raumgleiter der Grösse eines Privatjets. Dieser wird mit Raketentriebwerken ausgestattet sein und von einem herkömmlichen Flughafen starten können. Bis Ende dieses Jahres soll die Finanzierung des Projektes bereits gesichert sein. Startschuss ist bereits im nächsten Jahr 2008. Ein erstes Model der Kabine steht bereits in Paris. Dieses hat Sitze, die sich selbst ausbalancieren um die Beschleunigung angenehmer zu gestalten. (QUELLE: BR, ALLREISE.DE)

Erste Mondbasis soll bis 2024 stehen

Schon im Januar hat George Bush eine neue Strategie für die amerikanische Raumfahrt bekannt gegeben. Die USA werden eine feste Basis auf dem Erdtrabanten bauen. Ende 2008 dann, soll der "Lunar Reconaissance Orbiter" zum Mond aufbrechen. Die Sonde soll sowohl nach brauchbaren Landeplätzenjavascript:void(0), als auch nach Wasssereis und anderen Rohstoffen Ausschau halten. Voraussichtlich im "Shackleton Crater" am Südpol des Mondes soll die Basis dann installiert werden, denn dort könnte man auch die Sonne als Energiequelle nutzen und sehr wahrscheinlich auf Wasserstoff und Sauerstoff im Boden zurückgreifen. Bis 2024 hat man sich zum Ziel gesetzt, dort einzuziehen. Bereits vorher wird es aber Missionen geben, auf diesen die Astronauten dann auch über mehrere Tage auf dem Mond bleiben - auch um die Station aufzubauen. Sobald die Station steht, wird mit bis zu einem halben Jahr Aufenthalt der Astronauten auf dem Mond gerechnet. Eigens konstruierte Mondfahrzeuge sollen zur fortbewegung genutzt werden können. Diese können von den Astronauten ohne Raumanzüge benutzt werden und eine Reichweite von bis zu 200 Kilometer haben. Die europäische ESA prüft, ob sie sich an der Mondstation beteiligen will. Die NASA alleine will die Kosten jedenfall nicht alleine tragen. Russland ist ebenfalls interessiert, will jedoch wenns soweit ist mit der NASA gleichberechtigt kooperieren. (QUELLE: BR, ALLREISE.DE)

Erste deutsche All-Touristin will trotz Zwischenfall starten

Sonja Rohde hält an ihren Weltraumplänen fest: Obwohl es im Sommer bei Tests eine schwere Explosion mit drei Toten gab, will sie weiterhin als erste deutsche Frau ins All fliegen. "Es wäre naiv zu glauben, dass es hundertprozentige Sicherheit gibt", sagte sie Technology Review in einem Interview für die Ausgabe 11/07 (seit dem 25. Oktober am Kiosk oder online portokostenfrei zu bestellen).

Die 31-jährige Rohde, Juniorchefin einer Hagener Immobilienfirma, will 2009 als erste Deutsche mit dem privaten Raumgleiter SpaceShip Two einen Kurztrip ins All unternehmen und sich damit einen Lebenstraum erfüllen. Der Ausflug in den Weltraum kostet rund 220.000 US-Dollar. Bei Tests mit dem Antriebssystem für das Raumfahrzeug hatte es allerdings in diesem Juli eine schwere Explosion gegeben, durch die drei Menschen getötet worden waren.

Von diesem Unglück zeigt sich Rohde unbeeindruckt: "Natürlich ist der Unfall tragisch, aber wir haben ja noch anderthalb Jahre Zeit, bis die ersten Flüge losgehen. Es wäre Quatsch jetzt auszusteigen", sagte sie Technology Review. Im Übrigen habe sie großes Vertrauen in die Konstruktion des SpaceShip-Erbauers Burt Rutan: "Er ist ein schriller, lebhafter Erfindertyp, aber er macht einen zuverlässigen und seriösen Eindruck." (wst/Technology Review/ heise online)